Nikolaihof Wachau ist das älteste Weingut Österreichs, dessen Geschichte fast 2000 Jahre bis in die Römerzeit zurückreicht. Im Hofverband des Nikolaihofes befinden sich Überreste der frühchristlichen Agapitus Basilika, in der unter Bischof Pilgrim von Passau 985 n.Chr. eine Synode statt fand. Der frühere Freihof wurde 1075 als zentraler Sitz der Gutsverwaltung des Passauer Stiftes St. Nikola erstmals urkundlich genannt, die heutige Kapelle ist von den Augustiner Chorherrn dieses Stiftes errichtet worden.
Weinbau gibt es hier seit den Kelten. Die erste urkundliche Erwähnung fällt unter die Zeit des Hl. Severin und der Römer um 470 n.Chr.
Erste urkundliche Erwähung
Weinbau gibt es in der Wachau seit den Kelten. Die erste urkundliche Erwähnung fällt unter die Zeit des Hl. Severin und der Römer um 470 n.Chr.
Das älteste Weingut Österreichs
Der Nikolaihof ist das älteste Weingut Österreichs, dessen Geschichte fast 2000 Jahre bis in die Römerzeit zurückreicht. Im Hofverband des Nikolaihofes befinden sich Überreste der frühchristlichen Agapitus Basilika, in der unter Bischof Pilgrim von Passau 985 n.Chr. eine Synode statt fand.
Stift St. Nikola
Der frühere Freihof wurde 1075 als zentraler Sitz der Gutsverwaltung des Passauer Stiftes St. Nikola erstmals urkundlich genannt, die heutige Kapelle ist von den Augustiner Chorherrn dieses Stiftes errichtet worden.
Ein Rundgang durch das Anwesen ist wie ein Streifzug durch die Geschichte. Der bereits 1075 als zentraler Sitz der Gutsverwaltung des Passauer Stiftes St. Nikolai erstmals urkundlich erwähnte Nikolaihof gilt als ältestes Weingut Österreichs. Ob er dies auch tatsächlich ist, spielt für die Hausherrin keine so wesentliche Rolle: „Tatsache ist, daß hier bei uns in Mautern schon zur Römerzeit, vermutlich sogar schon früher Wein angebaut wurde. Der Nikolaihof bildete dabei durch all die Jahrhunderte immer einen machtpolitischen und später vor allem kirchlichen und geistigen Mittelpunkt. So wurde von unserer Kapelle aus Stift Göttweig gegründet."
Wesentlichen Bauelemente aus dem 15. Jahrhundert
Die wesentlichen Bauelemente des heutigen Erscheinungsbildes gehen auf das 15. Jahrhundert zurück, doch überall stößt man noch auf die Überreste der alten römischen Befestigungsanlagen. Die einzelnen Epochen haben im Haus ihre Spuren hinterlassen.
Unter dem restaurierten gotischen Gewölbe der umgewidmeten Kapelle laden Christine und Nikolaus Saahs heute zu Empfängen und Weinproben.
Keller in römischer Unterkirche errichtet
Gehen doch die Fundamente des Hauses auf einen römischen Hufeisenturm sowie auf ein aus Holz und Erde errichtetes Kastell zurück, das schon 63 v. Chr. bestand. Der Keller selbst wurde in eine römische Unterkirche gebaut, und da sich das Bodenniveau in tausend Jahren um rund einen Meter senkte, sind auch die "Jahresringe" noch deutlich an den Wänden sichtbar.
